Buchtipp:
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Ein Käferkeller ist ein künstlich angelegtes Mini-Biotop im Garten. Er dient totholzbewohnenden Insekten, vor allem Käferlarven, als geschützter Lebensraum, Überwinterungsort und Nahrungsquelle. Er besteht aus einer mit Totholz, Laub und Erde gefüllten Grube
Ökologischer Nutzen:
Brutstätte & Nahrung. Er dient vor allem seltenen Totholzkäfern (z. B. Hirschkäfer oder Nashornkäfer) als Ort zur Eiablage. Das feuchte Holz zersetzt sich zu sogenanntem Holzmulm, welcher den Käferlarven über Jahre hinweg als lebenswichtige Nahrung dient.
Winterquartier. Die tiefen, mit Laub und Holz gefüllten Schichten bieten Käfern, Larven und anderen Kleintieren (wie Asseln oder Laufkäfern) einen frostfreien Rückzugsort.
Förderung der Artenvielfalt. Durch die Schaffung des Kleinstbiotops siedeln sich oft auch andere Nützlinge wie Hautflügler, Spinnen oder Amphibien an.
Ökologischer Kreislauf. Gartenabfälle (wie Totholz und Laub) werden effektiv und naturnah in den ökologischen Kreislauf zurückgeführt.
Welche Tiere nutzen den Käferkeller:
– Rosenkäfer
– Nashornkäfer
– Balkenschröter
– Hirschkäfer
– Asseln
– Tausendfüßer
– Springschwänze
– Spinnen
– Laufkäfer
– Vögel
– Igel
Bauanleitung:
Standort: Halbschattiger bis schattiger Ort, der möglichst ruhig ist und nicht ständig betreten wird. Ideale Ausrichtung Südosten/Osten, Alternativen Nordseite oder Schatten
Loch ausheben: Ein Loch mit einer Fläche von etwa 70cm × 70cm – 100cm × 100cm und einer Tiefe von 40cm – 60cm. Ränder etwas abflachen, damit die Tiere leicht hinein- und herauskrabbeln können
Befüllen: Grube abwechselnd mit morschem Totholz (verschiedene Holzarten und Verrottungsgrade), groben Ästen, Rindenmulch und Laub auffüllen. Das Holz sollte unbehandelt sein
Abschließen: Aushub (die ausgehobene Erde) als kleinen Wall um das Loch herum aufschichten. Oberfläche zum Abschluss mit einer Schicht Laub oder Stroh abdecken. Etwas natürliche Deko darf aufbebracht werden wie zum Beispiel Moos, kleine Steine, kleine Wurzeln oder etwas einheimische Bepflanzung wie zum Beispiel einen einheimischen Wildblumensaum
Pflege:
Ein Käferkeller benötigt keine Pflege und sollte einfach in Ruhe gelassen werden. Die Natur erledigt den Rest, und die Insekten finden den Weg ganz von selbst
Gerne helfe ich beim gestalten oder baue gegen eine Aufwandsentschädigung einen Käferkeller in Deinem Garten.
Bei Bedarf/Interesse nimm gerne Kontakt zu mir auf
