Ich hbe in meinen Steinhaufen noch einen toten Apfelbaumast eingebaut, diesen nutze ich im Winter als Vogelfutterspender
Buchtipp:
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Ein Steinhaufen ist ein ökologisch wertvolles Habitat, das Kleintieren, Insekten und Reptilien wichtige Rückzugsorte, Brutplätze und frostfreie Winterquartiere bietet. Durch die vielen Hohlräume und die Fähigkeit der Steine, Sonnenwärme zu speichern, entsteht ein vielfältiges Mikroklima
Ökologischer Nutzen:
Wärme und Mikroklima: Steine speichern tagsüber Sonnenwärme und geben diese nachts langsam ab. Das ist besonders für wechselwarme Tiere wie Eidechsen, Kröten und Schlangen überlebenswichtig.
Schutz und Fortpflanzung: Das Lückensystem bietet den perfekten Rückzugsort vor Fressfeinden und einen geschützten Raum für die Eiablage sowie als Aufzuchtplatz.
Artenspektrum:
– Wildbienen, Hummeln, Ameisen und Laufkäfer nutzen die Zwischenräume
– Blindschleichen, Zauneidechsen oder Molche
– Spitzmäuse oder Igel finden hier sichere Winterquartiere
Pflanzenvielfalt: In den Fugen siedeln sich anspruchslosere Pionierpflanzen (z.B. Moose, Flechten, Mauerpfeffer) an, die wiederum spezialisierte Insekten anziehen
Tiere die den Steinhaufen nutzen:
– Eidechsen
– Blindschleichen
– Wildbienen
– Solitäre Wespen
– Spinnen
– Laufkäfer
– Asseln
– Schnecken
– Amphibien
– Vögel
Bauanleitung:
Standort: Möglichst sonniger Platz. Ideale Ausrichtung Süd- bis Südwest
Unterbau: Eine etwa 20cm – 30cm tiefe Mulde ausheben und diese mit grobem Schotter füllen, um Staunässe zu verhindern
Schichtung: Große Steine locker übereinander schichten, damit geräumige Hohlräume entstehen. Zwischenräume mit kleineren Steinen, etwas Sand, Kies oder auch Totholz auffüllen, damit sich Kleintiere gut eingraben können
Abschließen: Die idealen Begleitpflanzen (einheimisch) um den Steinhaufen zu beleben:
Bodendecker:
– Mauerpfeffer, Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
– Dach-Hauswurz (Sempervivum tectorum)
Blühende Stauden:
– Zypressen – Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
– Frühlingsfingerkraut (Potentilla neumanniana)
– Kleines Habichtskraut, Mausohr – Habichtskraut, Langhaariges Habichtskraut (Hieracium pilosella)
– Gewöhnliche Grasnelke, Strand-Grasnelke, Sand-Grasnelke (Armeria maritima susp. elongata)
– Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare)
– Ährige Ehrenpreis, Ähriger Blauweiderich (Veronica spicata)
Kräuter (sonnig):
– Sand-Thymian, Feld-Thymian (Thymus serpyllum)
– Oregano, Echter Dost, Wilder Majoran (Origanum vulgare)
Pflege:
Frühling: Entfernen Sie vorsichtig abgestorbene Äste oder herabgefallenes Laub von der Südseite, damit sich die Steine schneller erwärmen können
Sommer: Achten Sie darauf, dass der Haufen nicht komplett zuwuchert
Herbst & Winter: Führen Sie keine großen Umbauarbeiten durch, da zahlreiche Tiere den Steinhaufen als frostfreies Winterquartier nutzen
Gerne helfe ich beim gestalten oder baue gegen eine Aufwandsentschädigung einen Steinhaufen in Deinem Garten.
Bei Bedarf/Interesse nimm gerne Kontakt zu mir auf
